Führung verkörpern

In dem wundervollen Buch „Digitale Führung“, dass ich zusammen mit Thomas Schutz geschrieben habe und das die Tage erscheinen wird, gibt es u.a. ein Kapitel mit der Überschrift „Führung verkörpern“.

Dabei geht es u.a. um die Frage, was uns unser Körper in Zeiten digitaler Informationen abverlangt, bzw. worauf wir zu achten haben. Bei aller Datenliebe ist es am Ende doch die Emotion, die uns dazu bringt, eine Entscheidung so oder so zu treffen. Das gute alte Bauchgefühl. Die Intuition. Das Erfahrungswissen muss noch bewusster und kritischer hinterfragt werden. Stimmen unsere Intuitionen noch oder kommen sie aus einer Zeit, die es gar nicht mehr gibt?

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Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie wir mit den negativen Aspekten der Informationsflut umgehen. Wo und wie können Führungskräfte und MitarbeiterInnen Medienkompetenz erwerben, die einen professionellen Umgang mit digitalen Distraktoren ermöglicht? Wie lernen wir es, die kontinuierliche und spontane Erreichbarkeit zu handhaben? Wie schaffen wir schnelle Rollenwechsel und das Springen von einem Mindset in einen anderen, wenn wir vom Chef zum Vater und wieder zurück zum Kunden springen müssen, weil wir medial vermittelt eben diese Rollen in immer schnelleren Wechseln spielen müssen?

Dazu passend habe ich vor ein paar Monaten ein sehr aufschlussreiches Interview mit zwei meiner theatralen Improkollegen geführt – erschienen in dem grandiosen Magazin REVUE,  das leider nicht mehr im Print-Format erhältlich ist. Den Artikel gibt es dennoch hier in einer pdf.-Variante zu lesen: REVUE-Artikel-Ciesielski. Viel Spaß dabei!

-mc

 

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